Herzlich Willkommen in Bürgel

Die Wetterstation befindet sich in Bürgel / Thürigen: 50° 57' n. B. / 11° 45' o. L.

 

 

In die hügelige Landschaft östlich des mittleren Saaletales bei Jena fügt sich, mit seinem Kirchturm weithin sichtbar, die Töpferstadt Bürgel ein. Die einstige Befestigung, der Burgelin, auf dem nahegelegenen Georgsberg gab der Stadt ihren Namen. Den Beinamen "Töpferstadt" verdankt sie eben jenem Handwerk, das seit mehr als drei Jahrhunderten das Leben der Stadt prägt.

 

Die Geschichte der Stadt ist eng verknüpft mit dem 1133 gestifteten Benediktinerkloster. Man geht davon aus, dass die Verleihung des Stadtrechts auf das Betreiben des Klosterabtes zurückgeht. Im Jahre 1234 wird Bürgel in einer Urkunde bereits als Stadt genannt.

 

Bis zur Mitte des 13. Jahrhunderts kreuzten sich hier die Nord-Süd- und Ost-West-Richtung verlaufenden Handelsstraßen und verhalfen der Kaufmannsiedlung zu einem Aufschwung. Die Urbarmachung des Saaletales führte jedoch zu einer Verlegung der Nord-Süd-Route, die in der Folgezeit die Stadt Bürgel nicht mehr berührte

 

 

Bürgel blieb ein freundliches Städtchen mit Ackerbauern und Handwerkern: Schneider, Leineweber, Gerber, Böttcher, Stockmacher und Drechsler siedelten sich im Lauf der Zeiten hier an - und natürlich Töpfer. Und sie waren es dann auch, die der Stadt bis in die heutigen Tage zu beachtlichem Ansehen verhalfen.

 

Heute hat die Stadt mit den eingemeindeten Ortschaften Thalbürgel, Gniebsdorf, Beulbar, Gerega, Ilmsdorf, Hetzdorf, Silberthal, Droschka, Göritzberg, Hohendorf, Nischwitz, Lucka, Rodigast und Taupadel etwa 3400 Einwohner.

 

Die den Ruf der Stadt bestimmende Keramik - weiße Tupfen auf blauem Grund - ist noch heute in verschiedenen Werkstätten am Ort in ihrer Herstellung zu erleben.

 

 
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